050 Du suchst Antworten? Stell bessere Fragen.
Warum funktionieren manche Dinge im Business nicht so, wie du es dir vorstellst?
Oft liegt es nicht an deiner Strategie, deinem Angebot oder deinem Marketing, sondern an den Fragen, die du dir stellst.
In dieser Episode zeige ich dir an meinem eigenen Episoden-Fail, warum viele Solopreneure immer wieder die gleichen Probleme haben, obwohl sie ständig nach Lösungen suchen. Und du erfährst, warum der eigentliche Denkfehler viel früher beginnt.
Themen der Episode
- warum einfache Fragen dich im Business ausbremsen
- wie du komplexe Situationen richtig analysierst
- welche 3 Fragen dir wirklich Klarheit geben
- und wie du bessere Entscheidungen triffst, statt ständig zu optimieren
Wenn du selbstständig bist oder ein kleines Business führst und das Gefühl hast, auf der Stelle zu treten: Diese Folge wird deine Perspektive verändern.
Welceh Frage hat dein Denken verändert?
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Transcript
Ich wollte mit meiner 50. Episode eine Community-Episode machen.
Speaker:Tja, da habe ich die Rechnung aber ohne meine Community gemacht.
Speaker:Ich habe genau eine Rückmeldung bekommen. Und jetzt könnte man natürlich darüber
Speaker:jammern oder ich könnte mich vergraben.
Speaker:Oder ich spreche in meiner 50.
Speaker:Episode genau darüber, was man im Business macht, wenn man plötzlich vor so
Speaker:einem Problem oder vor anderen Problemen steht. Bereit? Lass uns loslegen.
Speaker:Eine spannende Frage und ich lasse dich heute sehr klar in meinen Kopf gucken. Ne, lassen wir zu.
Speaker:Ich teile mit dir, was ich in solchen Fällen mache und was ich dir empfehle,
Speaker:in solchen Fällen zu tun.
Speaker:Denn die meisten würden jetzt entweder still und heimlich einfach ein anderes
Speaker:Thema machen und gar nicht mehr erwähnen, was sie überhaupt vorhatten.
Speaker:Vielleicht auch gar nicht darüber sprechen, dass so eine Aktion total floppen
Speaker:kann, weil dann kann man ja nicht großartig erzählen, dass man so geile Megastimmen
Speaker:aus der Community bekommen hat und so tolle Fragen bekommen hat.
Speaker:Ja, und alles so nach außen aussieht. Wow, man hat so eine mega Community aufgebaut.
Speaker:Und jetzt kann ich auch nicht, es geht da überhaupt und sagen,
Speaker:meine Community, ich grüße euch ganz herzlich.
Speaker:Ja, nehmt es mir nicht übel. Ich kann das Bild jetzt aber nicht sagen,
Speaker:meine Community, also die ist einfach dos, die machen gar nicht mit.
Speaker:Das liegt jetzt an meiner Community.
Speaker:Könnte ich auch machen. Und das passiert sicherlich bei einigen,
Speaker:die dann sagen, nur warum hat sich denn jetzt keiner gemeldet oder warum haben
Speaker:sich nur zu wenige gemeldet, warum hat sich nur eine Person gemeldet,
Speaker:was stimmt denn mit meiner Community nicht? Das sind alles falsche Fragen.
Speaker:Das sind Fragen, die bringen dich in eine negative Stimmung,
Speaker:in einen Mangel, sie bringen dich in so einen Schuldmodus und sie bringen dich
Speaker:in so eine Opferhaltung.
Speaker:Und das bringt dich null weiter. Also wir trennen mal kurz die Emotionen von
Speaker:irgendwas und gucken ganz genau rauf, Was machen wir denn jetzt?
Speaker:Denn die spannende Frage ist ja, welche Fragen stelle ich mir überhaupt.
Speaker:Wenn mein Plan nicht funktioniert?
Speaker:Wenn ich nicht an das Ziel komme, so schnell, so gut, so leicht,
Speaker:so einfach, wie ich gerne möchte?
Speaker:Natürlich, ich weiß, da draußen sprechen sehr viele darüber.
Speaker:Dass ja Flops dazugehören.
Speaker:Ich glaube ehrlich gesagt, die meisten Flops, über die da draußen gesprochen wird,
Speaker:Die sind auch gefakt. Die sind für eine Story gefakt, weil, ist ja egal,
Speaker:weil ich glaube das einfach so. Und ich habe mich entschieden,
Speaker:ich mache das hier mit dir transparent.
Speaker:Ich glaube, vielleicht hätte ich vor zehn Jahren noch da gesessen und hätte
Speaker:mich geschämt dafür und hätte gesagt, guck mal, was willst du denn jetzt anderen
Speaker:erzählen hier über Business oder was weiß ich,
Speaker:wenn du es nicht mal hinkriegst, dass jemand sich zurückmeldet.
Speaker:Diese Frage ist viel zu einfach.
Speaker:Warum macht keiner mit? Oder warum machen nur zu wenige mit?
Speaker:Warum habe ich jetzt nur eine Rückmeldung bekommen?
Speaker:Sie ist emotional aufgeladen und vor allem, sie lenkt dich genau in diese falsche
Speaker:Richtung, von der ich vorhin gesprochen habe.
Speaker:Dann suchst du nämlich nach Schuld und du suchst danach, warum die Community
Speaker:vielleicht nicht aktiv genug ist.
Speaker:Warum sie dich nicht unterstützt.
Speaker:Bei anderen sieht das ja immer so toll aus da draußen.
Speaker:Oder du kommst in die Frage, haben die Leute kein Interesse?
Speaker:Oh Gott, jetzt in meinem Beispiel, ich habe ja aufgerufen dazu,
Speaker:dass die Community sich meldet, gab es ein Aha im Podcast oder gab es eine Lieblings-Episode.
Speaker:So, jetzt bei 50 Episoden, es hat sich nur eine Person gemeldet,
Speaker:könnte ich, wenn ich jetzt schlecht drauf wäre und nicht klar genug hingucken
Speaker:würde, denken, oh mein Gott, mein Podcast ist total schlecht.
Speaker:Die Episode, ich muss alles neu machen, ich höre am besten sofort auf.
Speaker:Oder ich sage einfach, der Algorithmus ist schuld. Das ist auch gut,
Speaker:das kann ich auch machen.
Speaker:Instagram war bestimmt schuld, die Story wurde nicht ausgespielt und auf Skule
Speaker:meiner Community war auch wieder irgendwas.
Speaker:Das bringt uns aber keinen Schritt weiter. Was wir machen müssen,
Speaker:ist Komplexität verstehen.
Speaker:Das Problem ist, dass die meisten im Business versuchen, einfache Antworten
Speaker:auf komplexe Probleme, auf komplexe Situationen zu bekommen.
Speaker:Vielleicht hat das auch etwas damit zu tun, weil unser Gehirn so gestrickt ist. Ich habe keine Ahnung.
Speaker:Können wir mal einen Neurobiologen fragen oder so?
Speaker:Vielleicht in einer späten Episoden. Jetzt habe ich eine Idee.
Speaker:Ich gucke mal, ob wir das hinkriegen. Das ist doch geil. Schön.
Speaker:Hier, kleine Notiz, liebe Anke, eine der nächsten Episoden. Mal gucken, was da kommt.
Speaker:So, pass auf. Aber wir merken uns, einfache Fragen auf komplexe Probleme funktioniert nicht.
Speaker:Nehmen wir ein Beispiel und zwar genau mein Beispiel mit meiner spontanen Idee
Speaker:dieser Community-Episode.
Speaker:Jetzt gehe ich rein und überlege mir, was muss denn überhaupt passieren,
Speaker:dass jemand meinen Aufruf hört, sieht, also mitbekommt.
Speaker:Die Person muss genau an dieser Stelle, zu dieser Situation aufmerksam sein,
Speaker:also im heavy, full, hektisch Internet-Gedöns.
Speaker:Sie muss meine Story sehen, sie muss meine Posts sehen auf School,
Speaker:sie muss meine Nachricht mitbekommen, das alles.
Speaker:Und zwar zu einem Zeitpunkt, wo ich gerade der Meinung bin, dass es jetzt meine Deadline auch trifft.
Speaker:Jetzt hat die Person hier aber auch noch was zu tun.
Speaker:Das heißt, das Matching kann schon mal völlig daneben sein. Dann muss die Person
Speaker:außerdem den Call to Action verstehen. Was soll ich denn jetzt machen?
Speaker:Also meine Frage war ja, teile gerne mit mir deine Lieblingsepisode.
Speaker:Oh Gott, das Wording war schon meine Lieblingsepisode. Jetzt hatte ich 50 Episoden gemacht.
Speaker:Oh Gott, sowas könnte ja passieren. Was war denn meine Lieblingsepisode?
Speaker:Ich habe überhaupt keine Ahnung.
Speaker:Das heißt, mein Wording war vielleicht schon nicht so gut.
Speaker:Dann muss die Person, selbst wenn angenommen, sie hätte das rausgefunden,
Speaker:Und dann muss die Person ja auch noch Zeit und oder Lust haben,
Speaker:darauf überhaupt zu reagieren.
Speaker:Letzter Punkt, sie muss verstehen, was habe ich denn jetzt davon,
Speaker:wenn ich Anke ja was für ihre Podcast-Episode mitgebe.
Speaker:Wenn wir all das im Hinterkopf haben und ich erwarte jetzt, dass dort ganz klar
Speaker:eine ganz einfache, schnelle Lösung kommt, oder das ist eine einfache Antwort
Speaker:auf die Frage, warum machen nicht genug Leute mit, ergibt Sinn, ist unlogisch.
Speaker:Es gibt auf solche komplexen Sachen, die ja auch eine Dynamik haben,
Speaker:keine einfachen Antworten.
Speaker:Und ich spoiler mal schon, das Business, was du aufbaust, die Selbstständigkeit,
Speaker:die du aufbaust, ist ein komplexes System.
Speaker:Jeder, der dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung verkauft und sagt, guck mal hier so.
Speaker:Lauf. Lauf. Okay, aber wir machen einen Shift.
Speaker:Was ist denn unser Clou? Wie kommen wir denn jetzt dahin? Sonst können wir ja
Speaker:sagen, ist ja irgendwie doof, haben wir jetzt gar keine Lösung.
Speaker:Was sollen wir denn jetzt machen? Das ist ja alles ganz ungünstig.
Speaker:Nee, wir müssen lernen, das ist der Shift, Achtung, den Ding,
Speaker:bessere Fragen zu stellen.
Speaker:Und ich gebe dir Beispiele direkt wieder aus meinem Fall. Wenn wir unternehmerisch
Speaker:denken, wenn wir lösungsorientiert denken, wenn wir Probleme lösen,
Speaker:wir haben den ganzen Tag voller Probleme im Business und das ist gar nicht negativ
Speaker:gemeint, wir haben immer etwas zu lösen,
Speaker:mit Marketing sichtbar zu sein, Vertrieb hinzukriegen und so weiter und so fort,
Speaker:Angebote besser zu gestalten,
Speaker:das meine ich mit Probleme lösen, lösungsorientiert denken.
Speaker:So, jetzt stellen wir bessere Fragen.
Speaker:Anstatt zu fragen, warum reagiert keiner auf meinen Aufruf, frage ich mich,
Speaker:wie viele Menschen haben diesen Aufruf überhaupt gesehen oder gehört?
Speaker:Anstatt zu fragen, warum macht denn hier niemand mit, frage ich mich,
Speaker:welche Reaktion ist hier überhaupt realistisch gewesen?
Speaker:Ja, zum Beispiel, wenn jetzt 200 Leute meine Story sehen, meinen Post sehen und...
Speaker:Eine Person reagiert, ein Sender 0,75.
Speaker:Das, behauptet man, ist ja durchaus im realistischen Rahmen.
Speaker:Jetzt könnte man darauf kommen, ja, Fräulein Beuchtt, du hast doch vorher gar
Speaker:nicht drüber nachgedacht.
Speaker:Du hast dir gedacht, ja, damit die Episode nicht so lang wird,
Speaker:fünf Leute, ja, wie viele muss das denn erreichen?
Speaker:Ach, jetzt kommen wir in dieses Zahlenspiel. Klingelt schon was? Ja.
Speaker:Was ich mir da zusammen gemalt habe, darauf geben wir noch ein.
Speaker:Nächste Frage. Jetzt könnte man auch auf die Idee kommen, ich habe eine bessere
Speaker:Frage. War denn meine Idee schlecht?
Speaker:Die Frage ist auch nicht gut. Sondern die bessere Frage ist,
Speaker:war denn der nächste Schritt nach meinem Call to Action für meine Hörer,
Speaker:für meine Community wirklich sehr klar und auch einfach gedacht?
Speaker:Wie ich vorhin schon gesagt habe, nein, war es nicht. Deine Lieblingsepisode,
Speaker:oh mein Gott, das erzeugt Stress. Erstmal, jetzt muss ich auch noch Favorit.
Speaker:Und was ist, wenn ich das Falsche sage?
Speaker:Und die Person muss ja auch noch sich trauen, Video, Audio, all das.
Speaker:Ich habe mir gedacht, für mich ist es einfach. Okay, jetzt kommen wir zu diesem Punkt.
Speaker:Interessiert das denn niemanden, was ich mit meinem Podcast zu sagen habe?
Speaker:Ist auch eine ganz schlechte Frage.
Speaker:Die bessere Frage ist, was hat der andere davon, in meiner Episode zu sein?
Speaker:Und habe ich das hervorgehoben?
Speaker:Nee, habe ich nämlich auch nicht gemacht.
Speaker:Denkt man ja manchmal so, ja, ist doch total klar. Ja, dann wird die Person
Speaker:in der Episode sichtbar und so weiter.
Speaker:Ist eben nicht klar. Es sind manchmal die Bananen-Sachen. Es ist nicht klar,
Speaker:weil wir es nicht aussprechen.
Speaker:Die andere Person hat ja auch gerade Dinge im Kopf und hört diesen Aufruf nur nebenbei.
Speaker:Hätte ich bessere Fragen gestellt, schon als ich mir die Idee überlegt habe?
Speaker:Merkst du den Unterschied? Die erste Art zu fragen, diese ganzen Warum-Fragen.
Speaker:Führen häufig eher zu Frust. Die zweite Art führt zu Erkenntnissen.
Speaker:Wenn wir das Ganze klar betrachten und weg von den Emotionen kommen,
Speaker:das nicht so emotionalisieren.
Speaker:Das heißt, der eigentliche Punkt, den viele unterschätzen, wenn etwas nicht funktioniert,
Speaker:ist, dass wir daran scheitern, nicht weil die Idee nicht funktioniert,
Speaker:weil die Idee der Lounge, das Projekt, was auch immer, dass das gerade nicht funktioniert hat.
Speaker:Dieses Scheitern ist kein Scheitern. Das eigentliche Scheitern kommt danach,
Speaker:wenn wir uns nämlich die falschen Fragen stellen.
Speaker:Um zu verstehen, was ist da eigentlich passiert? Was war eigentlich das Problem?
Speaker:Was ist eigentlich los hier? Komm, sag mal, was ist los hier?
Speaker:Wir gucken uns das mal an.
Speaker:Ohne uns die ganze Zeit zu bemitleiden. Und durch die richtigen Fragen dann
Speaker:Erkenntnisse gewinnen, wo wir das beim nächsten Mal anders machen können. Eigentlich.
Speaker:Und das ist eigentlich total, also jetzt in meinem Beispiel,
Speaker:dass sich nur eine Person gemeldet hat, ist überhaupt kein Problem.
Speaker:Sondern, das, spoiler ich schon mal, auch das, was ich da bekommen habe,
Speaker:ist sowas von mega wertvoll.
Speaker:Es sind rein faktisch Informationen, ganz neutral betrachtet. Es ist ein Feedback.
Speaker:So, und jetzt ist die Frage, was mache ich damit? Ich kann mich ärgern oder
Speaker:ich kann das Problem analysieren, was ich gemacht habe.
Speaker:Da wurde mir nämlich klar, dass meine fixe Idee mit der 50. Episode sehr fix war, genau.
Speaker:Sehr spontan war, zu spontan und auch der Aufruf dahin eher völlig wischiwaschi.
Speaker:Das war für alle Seiten irgendwie doof. So, Punkt.
Speaker:Und mit dieser einen Rückmeldung gibt es eine neue Episode.
Speaker:Die Chance nutzen, das ist das nächste Ding. Also, wenn du aus dieser Episode
Speaker:nur eine Sache mitnimmst, dann ist das das hier.
Speaker:Wenn in deinem Business etwas nicht funktioniert, dann stell dir mindestens diese drei Fragen.
Speaker:Was passiert hier gerade eigentlich wirklich oder was ist hier eigentlich gerade wirklich passiert?
Speaker:Kläre das Problem. Beschreibe es.
Speaker:Nicht gerade deine Emotionen, sondern beschreibe, was wirklich das Problem ist.
Speaker:Denn ein Problem, was klar formuliert ist, ist halb gelöst.
Speaker:Zweitens ist, was weißt du über das Problem?
Speaker:Sammle Daten, Fakten, Zahlen.
Speaker:Damit hilfst du dir, das von den Emotionen zu trennen und von deiner eigenen
Speaker:Wahrnehmung hinzu. Du neutralisierst das.
Speaker:Wir holen den Neutralisator raus mit dieser Frage. Verstehst du?
Speaker:Du verfällst nicht in dieses, jetzt habe ich ein Mitleid mit mir, es hat gescheitert.
Speaker:Nein, du gehst das an. Ärmel hoch und los. Lösung finden.
Speaker:Und die dritte Frage, du prüfst kritisch deine Erkenntnisse aus der ersten und zweiten Frage. Also.
Speaker:Was weiß ich über das Problem? Was ist eigentlich das Problem gewesen?
Speaker:Und jetzt darfst du bewerten, was schlussfolgere ich daraus?
Speaker:Ah, da geht ein Lämpchen an. Damit identifizierst du Ursachen.
Speaker:Damit kriegst du raus, glaube ich nur etwas oder weiß ich etwas?
Speaker:Weil Glauben ist nicht Wissen.
Speaker:Mit Glauben lösen wir keine Probleme im Business oder für unser Business, für unsere Kunden.
Speaker:Wir fangen damit häufig einfach nur an Symptome zu behandeln,
Speaker:aber keine Ursachen und deswegen passieren Dinge wieder und wieder und wieder.
Speaker:Ist dir vielleicht schon mal passiert, dass du dich gefragt hast,
Speaker:Mann, das hatte ich doch schon mal.
Speaker:Dann kann es nämlich sein, dass du nur Symptome analysiert hast.
Speaker:Also, was ist eigentlich das Problem?
Speaker:Was weiß ich über das Problem? Und welche Erkenntnisse ziehe ich aus den Antworten von Frage 1 und 2?
Speaker:Und wenn du die Fragen sauber für dich beantwortest, dann bist du der Lösung
Speaker:viel weiter, als du denkst.
Speaker:Viel weiter als viele andere. Du vermeidest dadurch einfach sinnfreie,
Speaker:hektische Aktionen, sondern gehst sehr klar voran.
Speaker:Wir merken uns, am Ende geht es nicht darum, ob etwas sofort funktioniert,
Speaker:sondern wie wir damit umgehen, wenn etwas nicht funktioniert.
Speaker:Welche Stüsse ziehen wir daraus? Welche gleiten und nicht? Wie machen wir uns
Speaker:klein oder unsere Idee schlecht?
Speaker:Was ich komplett unterschätzt habe hier ist, dass ich zu spontan war,
Speaker:dass mein Aufruf, der locker formuliert war, überhaupt nicht durchdacht war,
Speaker:sondern mehr Herausforderung oder, oh Gott, Kopfkino bei den anderen ausgelöst hat.
Speaker:Und in der nächsten Folge spreche ich mit dir darüber, warum wir die einzelnen
Speaker:Dinge, die wir tun am besten ist, häufig zu kurz denken und warum wir das Ganze
Speaker:im Zusammenhang sehen dürfen.
Speaker:In diesem Sinne, stellt immer die richtigen Fragen. Wir tragen die Welt auf
Speaker:unseren Schultern. Wir schalten das Morgen noch von Nordbeutern.
Speaker:Ein Funke reicht, wir setzen alles in Brand.
